Erweiterte kognitive Verhaltenstherapie

Bereits 2004 hat der Psychologe Christopher Fairburne eine Verhaltenstherapie für Bulimiekranke entwickelt. Mittlerweile hat er seine Therapie so weiterentwickelt, dass sie auch bei anderen Formen von Essstörungen helfen kann. Dadurch kann mit dieser Therapie nicht nur Bulimiekranken, sondern auch Magersüchtigen geholfen werden.

Die erweiterte kognitive Verhaltenstherapie erstreckt sich über 20 Wochen, in denen Patient und Therapeut wöchentlich zu jeweils 50-minütigen Sitzungen zusammenkommen. So sollen die Teilnehmer lernen ihr Verhältnis zum Essen zu ändern und in Einklang zu bringen in dem sie ihre Gefühle und ihr Verhalten rund ums Essen lernen unter Kontrolle zu bekommen. Der Forscher hat hierzu zwei Ansätze entwickelt, die unterschiedliche Ansätze haben. Bei der einen Therapie wird ausschließlich das gestörte Essverhalten analysiert, während bei anderen Therapie die gesamte Problematik untersucht wird, sprich es geht über das reine beschäftigen mit der Essstörung selbst hinaus und eventuelle Gründe dafür, das Umfeld usw. wird unter die Lupe genommen. So sind häufig ein gestörtes Selbstbewustsein oder auch ein extreme Kontrollzwang oder Hang zum Perfektionismus häufig Schuld an der Essstörung, wie die Therapie immer wieder zum Vorschein bringt.

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